Die Welttour

Insel im Great Barrier Riff


Roter Kontinent: Die Olgas


Indonesisches Pferdetaxi


Der Durst des Raben wird durch die Muschel befriedigt


Von Australien nach Südamerika reist „Corvus" per Schiff


Hangar in Rio Gallegos / Argentinien, schon benützt vom legendären Jean Mermoz


Andenflug


Mit der Cessna durch Europa, Asien, Australien, Süd- und Nordamerika

Sobald ich einige Zeit an einem Ort – und sei er noch so einladend – zugebracht habe, überfällt mich, mal früher, mal später, stets unwiderstehliches Fernweh. Infiziert bin ich mit diesem Abenteuer-bazillus seit meiner ersten großen Reise, die mich Mitte der 60er Jahre durch Südamerika und die USA führte.

Nach glücklichen Zeiten auf Gran Canaria und in Tansania war das Flug- und Reisefieber schließlich so gewaltig, dass ich alle Zelte abbrach und mit meiner Cessna zu einer langen Tour startete. Ostwärts: Indien war wichtiges Ziel, Australien – zu erreichen über den indonesische Inselteppich – schien im Bereich des Möglichen.

Ich erreichte Australien, durchstreifte den Kontinent nach Lust und Laune. Doch wie schon so oft wurde mir auch hier der Weg zum Ziel. Es ging noch viel weiter nach Osten. So weit, dass ich am Ende in den Weiten des amerikanischen Westens anlangte.

40.000 Kilometer lagen hinter mir, zurückgelegt in 2 1/2 Jahren mit 300 Flugstunden. Ich hatte pittoreske Naturschauspiele erlebt: Sonnenaufgänge, Gewitter, Vulkanausbrüche. "Corvus" und mir waren fliegerische Bravourstücke gelungen, Prüfungen mit ernstem Ausgang aber zum Glück erspart geblieben. (Doch gruben sich Stunden der Beklemmung und Minuten der Todesangst unaus-löschlich in meinen Erfahrungsschatz.)

An diesen meinen Erlebnissen und Abenteuern, Erfahrungen und Einsichten möchte ich Sie teilhaben lassen. Das dafür angemes-sene Medium ist – aller technologisch-wissenschaftlichen Inno-vation der neuesten Zeit zum Trotz – das gute alte Buch, in diesem Fall unter dem Titel "Der Flug des Raben".